Das neue grüne Viertel

Leidenhausener Gärten

Das neue Wohnquartier in Eil

Leidenhausener Gärten

NEUES QUARTIER IN PORZ

Freuen Sie sich auf die Leidenhausener Gärten in Eil

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Erste Arbeiten für das neue Wohnquartier

 

Porz, 25. September 2021 - Archäologen, Kampfmittelräumdienst und Geotechniker – Gutachter und Fachfirmen untersuchten in den vergangenen Wochen das 4,4 Hektar große Gelände des künftigen Wohnquartiers „Leidenhausener Gärten“ in Porz-Eil.

Nachdem mit dem Luftschadstoff-, Lärm- und Verkehrsgutachten bereits wesentliche Gutachten zum Bebauungsplan vorliegen, konnten in den vergangenen Wochen nun auch die bodenkundlichen Untersuchungen durchgeführt werden. Die Arbeiten stellen eine wichtige Voraussetzung für die weiteren Schritte im Bebauungsplanverfahren dar.

„Nach Durchführung einer magnetischen Voruntersuchung konnte der Kampfmittelräumdienst in mehrtägiger Feldarbeit die Flächen von zwei Bomben und rund 70 kg Munitionsteilen befreien. Im Anschluss untersuchten die Archäologen in Abstimmung mit dem Römisch-Germanischen Museum das Baufeld und bewegten rund 1000 Kubikmeter Erde. Hierbei haben sie keine archäologisch relevanten Befunde identifiziert“, so RBL-Projektleiterin Meike Kanstein.

In Eil wird die RBL AG das neue Wohnquartier „Leidenhausener Gärten“ mit rund 215 Wohneinheiten entwickeln. Geplant sind derzeit 79 Einzel-, Doppel- und Rei-henhäuser sowie Geschosswohnungsbau. „Das Kooperative Baulandmodell der Stadt Köln sieht 30 Prozent öffentlich geförderten Wohnraum vor“, informiert RBL-Vorstand Holger Coers.

Bereits im Oktober 2019 hatte Investor RBL den Antrag auf Einleitung des Bebauungsplanverfahrens gestellt. Der Aufstellungsbeschluss wurde vom Stadtentwicklungsausschuss und der Bezirksvertretung Porz im März 2020 mit breiter Mehrheit gefasst. Ende 2021 ist die formale Behördenbeteiligung geplant. Die Offenlage des Bebauungsplanes soll im ersten Halbjahr 2022 erfolgen. In diesem Rahmen können Bürger und Anwohner mögliche Anregungen und Einwendungen formulieren.

Das Quartier wird durch den nördlichen Anschluss an die Leidenhausener Straße erschlossen. Weitere Wegeverbindungen im Westen schaffen eine optimale Anbin-dung des Fuß- und Radverkehrs an die Schubertstraße und die dort befindliche Grundschule sowie im Norden an die Leidenhausener Straße mit dem dortigen Kindergarten. In direkter Nachbarschaft zwischen Kennedystraße und Schubertstraße entwickelt die RBL AG auch das Wohnquartier Schuberthöfe. Hier sollen auf rund 1,5 Hektar etwa 210 Wohneinheiten sowie eine Kindertagesstätte entstehen. Als prägendes Element ist der geplante Quartiersplatz mit angebundenen Wohnhöfen namensgebend für das Projekt. Auch hier werden im Einklang mit dem Kooperativen Baulandmodell der Stadt Köln 30 Prozent öffentlich geförderter Wohnraum entstehen.

Wohnen in Porz

Wohnen in Porz

Der Stadtbezirk Porz liegt am südlichen rechtsrheinischen Rand der Stadt Köln. In den 16 Stadtteilen des Bezirks leben rund 113.700 Menschen auf einer Gesamtfläche von 78,80 km².

Wettbewerb

Wettbewerb

Sechs Architekturbüros traten in einem Wettbewerb der RBL Projektentwicklungsgesellschaft und der Stadt Köln an, um für das neue Wohnquartier attraktive Lösungen zu entwickeln.

Zeitplan

Zeitplan

Möglichst bis Ende des Jahres 2022 möchte die RBL Projekt Leidenhausener GmbH & Co. KG mit der Stadt Köln den Bebauungsplan für das neue Quartier "Leidenhausener Gärten" aufstellen.

Umwelt

Umwelt

Das neue Wohngebiet in Porz-Eil soll zum Erhalt und zur Stärkung der Biodiversität im Siedlungsgefüge beitragen. Gewünscht ist insbesondere die Artenvielfalt von Fauna und Flora.

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Ein Projekt der RBL RheinBauLand AG, Köln

Siegerentwurf: Rheinflügel Severin / Studio Vulkan Leidenhausener Gärten

Verbindung

Mit dem neuen Wohnquartier wird der Stadtteil Eil auf seiner Ostseite baulich vervollständigt. Zwei Grünzüge sorgen für die Verbindung mit der umgebenden Nutzlandschaft im Osten und Süden. Der in Nord-Süd-Richtung verlaufende Grünzug verbindet die Friedhofsvegetation mit den großzügigen Gartenanlagen im rückwärtigen Bereich der Leidenhausener Straße.

Der in Ost-West-Richtung verlaufende Grünzug stellt eine wichtige Wegeverbindung für Fußgänger und Radfahrer her, die das neue Quartier und die östlich gelegene Kleingartenanlage mit der Schubertstraße und der dort befindlichen Grundschule verknüpft.

Struktur

Die bauliche Struktur besteht aus einem Verbund von Wohnhöfen und betont den Aspekt des gemeinschaftlichen Wohnens. Die Höfe werden von verschiedenen Wohntypologien, Eigentumsformen und Finanzierungsmodellen geprägt.

Das neue Quartier zeichnet sich durch eine wohldosierte Urbanität mit den Komponenten Landschaftsbezug, Gemeinschaft, typologische Vielfalt, Adressbildung und Vernetzung aus. Zentrales Element ist ein Anger am Knotenpunkt der Grünzüge mit Ausblick in alle Himmelsrichtungen.

Erschließung

Ausgehend von der Zufahrtsmöglichkeit an der Leidenhausener Straße ergibt sich die Haupterschließung für das neue Quartier. Der Verlauf ist so gewählt, dass alle Wohnhöfe im neuen Quartier hierüber erreicht werden.

Für Fußgänger und Radfahrer sollen optimale Anschlüsse an die Bestandsgebiete und die Landschaftsräume angeboten werden. Wichtiges Element und zugleich Rückgrat des Quartiers ist der zentrale Fuß- und Radweg in Ost-West-Richtung.

Grünraum

Die Grünzüge sind naturnah gestaltet. Die zentrale Grünfläche ist zur Mitte hin vertieft und kann so selbst ein Jahrhundert-Niederschlagswasser des Quartiers aufnehmen, zurückhalten und örtlich versickern.

Im neuen Quartier sind entlang der Grünzüge und auf den Platzflächen Bänke verortet, die zur Rast und zum Aufenthalt einladen. Den Sitzgelegenheiten sind an den Knotenpunkten des Wegesystems Spielflächen für Klein- und Schulkinder zugeordnet.

Nachhaltigkeit

Die Bebauung wird aus kompakten Gebäudetypen bestehen, die mit kleinem Oberflächen-/Volumenverhältnis angemessene Baukosten und geringe Energieverbräuche erwarten lassen.

Die weitgehende Begrünung schafft ein angenehmes Mikroklima und ist in Kombination mit dem auf Versickerung und Rückhaltung ausgerichteten Regenwassermanagement ein Beitrag zur nachhaltigen Siedlungsentwicklung.

Die Biotopflächen der heutigen Nutzlandschaft werden erhalten und die Struktur der Freiraumgestaltung integriert. Die Mehrfachnutzung der Flächen fördert Naturerfahrung und Naturverständnis.

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