Porz, flächenmäßig der größte Stadtbezirk Kölns, liegt am südlichen rechtsrheinischen Rand der Stadt und hat rund 113.700 Einwohner.

Porz ist durch weitläufige Naherholungsgebiete und große Wald- und Freiflächen geprägt. Das Porzer Zentrum liegt rund 3,5 Kilometer entfernt von den Leidenhausener Gärten und verfügt über zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten sowie kulturelle Einrichtungen. Mit dem Projekt „Neue Mitte Porz“ werden derzeit neue Impulse für den Stadtbezirk gesetzt. Mit je drei Gymnasien, Haupt- und Realschulen sowie einer Gesamtschule, einer Förderschule, zahlreichen Grundschulen und Kindergärten verfügt Porz zudem über ein breites Angebot an Bildungseinrichtungen.

Das geplante neue Wohnquartier „Leidenhausener Gärten“ befindet sich am südlichen Rand des Porzer Stadtteils Eil und umfasst eine Fläche von insgesamt 4,4 Hektar. Die „Leidenhausener Gärten" grenzen im Norden und Westen an die rückwärtigen Gärten der Wohnbebauung an der Leidenhausener Straße und der Schubertstraße. Östlich angrenzend befindet der Kleingartenpark Hirschgraben e.V. Im Süden grenzt das Gebiet an den Friedhof Köln Leidenhausen.

Das Wohnquartier wird durch den nördlichen Anschluss an die Leidenhausener Straße erschlossen. Weitere Wegeverbindungen im Westen schaffen zudem eine Anbindung des Fuß- und Radverkehrs an die umliegende Schubert Straße und die dort befindliche Grundschule sowie im Norden an die Leidenhausener Straße. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist über zahlreiche Busverbindungen in der näheren Umgebung gegeben. Porz ist durch einen Regionalbahnhof an das Kölner S-Bahn-Netz angeschlossen. Gleichzeitig halten auch Züge des Regional-Express der rechten Rheinstrecke und Siegstrecke. Der Flughafen Köln/Bonn liegt am östlichen Rand des Stadtbezirks.

Zeitplan

Im März 2020 haben die Bezirksvertretung Porz sowie der Stadtentwicklungsausschuss den Aufstellungsbeschluss für den neuen Bebauungsplan gefasst. Möglichst bis Ende des Jahres 2022 soll der Bebauungsplan für das neue Quartier „Leidenhausener Gärten" zur Satzung gebracht werden.

Nächste Schritte sind die Konkretisierung des städtebaulichen Entwurfs und parallel dazu die Erarbeitung eines Bebauungsplanentwurfs. Ebenfalls parallel laufen die notwendigen Schritte zur Änderung des Flächennutzungsplans. Nach Durchlaufen aller beteiligten Fachämter bei der Stadt erhalten die Bürgerinnen und Bürger Im Zuge der Offenlage noch einmal die Möglichkeit, ihre Anmerkungen einzubringen. Nach Abwägung aller Stellungsnahmen kann der Satzungsbeschluss vom Rat der Stadt Köln beschlossen werden.

Im März 2021 begann nach Abschluss des Wettbewerbs die Detailarbeit: In zahlreichen Gutachten wird ermittelt, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Bebauung in dem geplanten Bereich möglich ist. Deshalb werden u.a. Untersuchungen zu Schall- und Lärmschutz, Luftschadstoffen, Biotop- und Baumkartierungen vorgenommen. Durch Bodenuntersuchungen und einen landschaftspflegerischen Fachbeitrag werden weitere Voraussetzungen zur Verabschiedung des Bebauungsplanes geschaffen